SCHMERZTHERAPIE

Über die allgemeine Schmerztherapie hinaus werden hier die neuesten, speziell auf den Patienten zu-geschnittenen Therapiemöglichkeiten angeboten. Eine konstante Schmerzlinderung sowie das Wiedererlangen einer hohen Lebensqualität ist das Ziel der Behandlung.

Behandlungsmöglichkeiten:
Individuelle medikamentöse Einstellung, Akupunktur, TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulation), Schröpfen, Schröpfmassage, Neuraltherapie

TENS | Schröpfen | Neuraltherapie | indi. medi. Einstellung

TENS

Bei der Anwendung von TENS werden die von einem Reizstromgerät erzeugten spezifischen Reizstrom-Impulse transkutan (durch die Haut) mittels Elektroden gezielt auf die für die Schmerz-Empfindung zuständige Nerven übertragen.
Dadurch kommt es zu einer Schmerzlinderung, wodurch eine Reduktion der Medikamente erzielt werden kann.
Nach einer von mir durchgeführten Einschulung wird das ca handtellergroße Gerät dem Patienten für 3 Monate mit nach Hause gegeben. Bei gutem Ansprechen kann das TENS Gerät noch weitere drei Monate verordnet werden, danach kann es auf Wunsch zu einem stark reduzierten Preis von der Verleihfirma (LISKA, Schwa Medico) erworben werden.

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Schröpfen

Schröpfen hat seinen Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin und ist ein klassisches Ausleitungsverfahren. Das Schröpfen ist eine Therapieform die das Ziel verfolgt, Blockaden aufzulösen, um auf diesem Weg den Energiefluss des Körpers anzuregen.
Das Schröpfen erfolgt hauptsächlich am Rücken, da hier die Reflexzonen liegen, die mit einzelnen Organen im Körper in Verbindung stehen. Geschröpft werden Verhärtungen der Haut, Erhebungen und leichte Eindellungen.
Sie lassen auf eine Fehlfunktion der mit dieser Stelle verbundenen Organe schließen. Durch das gezielte Schröpfen dieser Hautzonen werden die entsprechenden Organe unmittelbar beeinflusst und aktiviert.

Es gibt drei verschiedene Schröpf-Methoden:

Das trockene Schröpfen

Hier werden Saugglocken aus Glas – so genannte Schröpfköpfe – auf die Haut gesetzt. Durch Absaugen der Luft aus dem Glas oder durch kurzfristige Erhitzung des Glasinneren mit Hilfe einer Flamme entsteht ein Vakuum auf der Haut. Der dadurch ausgelöste Unterdruck regt den Blutfluss und die Lymphflüssigkeit an; die lokale Durchblutung der Haut- und Muskelschichten wird gefördert.

Das blutige Schröpfen

Hier werden die Schröpfköpfe – an zuvor mit einem kleinen Messer eingeritzte Stellen -angesetzt. Das im gestauten Gewebebezirk vorhandene Blut tritt aus. Dadurch können Schadstoffe ausgeleitet werden. Das Blut wird verdünnt und somit die Fliessfähigkeit erhöht.

Die Schröpfmassage

Hier wird nach vorherigem Einölen der Haut der Schröpfkopf über die Haut gezogen, bis sie sich rötet. Ziel dieser Massage ist es, die Durchblutung im Körper anzuregen.
Die Schröpftherapie wird bei vielen inneren Erkrankungen mit Bezug zu den Reflexzonen verwendet.

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Neuraltherapie

Die Neuraltherapie arbeitet mit örtlich wirksamen Betäubungsmitteln, z.B. mit Lidocain. Die Wirkung beruht dabei nicht auf der direkten betäubenden Wirkung des Mittels, sondern darauf, dass übergeordnete Regelkreise des Körpers beeinflusst werden.

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Individuelle medikamentöse Einstellung

Die Art, Dauer, Intensität und Qualität des Schmerzes wird genau bestimmt. Danach erarbeite ich gemeinsam mit dem Patienten einen individuellen Therapieplan und passe die Medikation auf die individuellen Umstände an. Ziel ist es mit möglichst wenigen Medikamenten eiin hohes Maß an Lebensqualität zu erreichen.

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